Neue Sorge um Heinz Hoenig. Der 74-jährige Schauspieler musste am Sonntagvormittag erneut medizinisch behandelt werden, nachdem er sich plötzlich unwohl gefühlt hatte. Seine Ehefrau Annika Kärsten-Hoenig brachte ihn zunächst in ein rund 17 Kilometer entferntes Krankenhaus.
Dort entschieden die Ärzte, dass Heinz in eine Universitätsklinik verlegt werden sollte. Dafür wurde ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der den Filmstar nach Magdeburg flog. Nach seiner Ankunft wurde er zunächst intensivmedizinisch versorgt.

Bereits am Montag gab es jedoch vorsichtige Entwarnung. Heinz konnte die Intensivstation verlassen und befindet sich inzwischen auf einer regulären Station. Sein Manager Jürgen Evers erklärt, man wolle ihn dort weiterhin „engmaschig überwachen“. Außerdem seien noch „weitere Untersuchungen“ vorgesehen.
Die wichtigste Nachricht liefert Evers ebenfalls: Es handele sich um „nichts Lebensbedrohliches“. Nun müsse beobachtet werden, wie sich Heinz‘ Zustand in den kommenden Tagen entwickelt. Wann er das Krankenhaus verlassen darf, lässt sich momentan allerdings noch nicht sagen. Damit bleibt auch offen, ob er seinen 75. Geburtstag am 24. September zu Hause im Harz verbringen kann.

An seiner Seite ist Ehefrau Annika. Während sich das Umfeld um die beiden gemeinsamen Kinder kümmert, kann die 41-Jährige ihren Mann in Magdeburg begleiten. Das Paar ist seit 2019 verheiratet, Annika ist 34 Jahre jünger als Heinz und kümmert sich seit Jahren intensiv um seine gesundheitlichen und organisatorischen Angelegenheiten.
Seit dem 1. April 2026 ist Heinz für rund 1.000 Euro monatlich über den Basistarif einer deutschen Krankenversicherung abgesichert. Zuvor hatte er jahrelang keinen Versicherungsschutz. Wegen seiner zahlreichen Behandlungen organisierte Annika damals auch Spendenaufrufe.

Besonders schwer wiegen die Folgen einer Notoperation aus dem Jahr 2024. Seitdem lebt Heinz ohne Speiseröhre und muss dauerhaft künstlich ernährt werden. Allein dafür fallen nach Angaben seiner Frau monatlich etwa 1.300 Euro an. Um die hohen Kosten mitzutragen, nahm Annika an „Villa der Versuchung“ teil, die bereits im Februar aufgezeichnet wurde. Dort waren bis zu 250.000 Euro zu gewinnen. Sie brach ihre Teilnahme jedoch ab und erhielt lediglich die vereinbarte Gage.
