Iris Berben gehörte bei der Goldenen Henne in Leipzig zu den prominenten Gästen des Abends. Die 76-Jährige lief zunächst über den roten Teppich und übernahm später eine besondere Aufgabe: Sie hielt die Laudatio auf Armin Mueller-Stahl. Der 95-jährige Schauspieler, Musiker, Maler und Autor wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.
Für den Galaabend entschied sich Berben für ein bodenlanges schwarzes Kleid von Tom Ford. Zahlreiche kleine Cut-outs machten den ansonsten schlichten Look zum Blickfang. Dazu trug sie eine schwarze Clutch und goldene Ohrringe, ihre Haare ließ sie offen über die Schultern fallen.

Vor den Fotografen stand die Schauspielerin überwiegend allein, doch für einige Aufnahmen kam auch Heiko Kiesow dazu. Der 65-jährige Stuntkoordinator und Berben sind seit gut 20 Jahren ein Paar. Eng aneinandergeschmiegt lächelten die beiden gemeinsam in die Kameras.

Aufmerksamen Modefans dürfte Berbens Kleid allerdings bekannt vorkommen. Bereits im Mai 2022 trug sie das Modell bei den Filmfestspielen in Cannes zur Premiere von „Triangle of Sadness“. Ein Jahr später griff sie beim Deutschen Filmpreis erneut dazu – damals sogar mit derselben Tasche, die nun auch in Leipzig zum Einsatz kam.

Dass Berben ihre Red-Carpet-Garderobe mehrfach trägt, ist kein Zufall. 2022 erklärte sie: „Das Schöne ist ja, dass ich auf einen Fundus von fast 50 Jahren Red-Carpet-Mode zurückgreifen kann, die ich nie weggegeben habe.“

Auch den Druck, bei jedem Auftritt etwas Neues präsentieren zu müssen, sieht sie gelassen. „Es wird oft erwartet, Neues zu präsentieren. Und es ist sehr gut, sich über diese Erwartungshaltung hinwegzusetzen, wenn man wie heute darin unterstützt wird“, sagte sie damals. Bei der Goldenen Henne setzte sie genau diese Haltung erneut in die Tat um.
