Nach 18 Tagen im künstlichen Koma: Ralph Siegel spricht über seinen dramatischen Kampf ums Leben

Ralph Siegel hat eine der schwersten Zeiten seines Lebens überstanden. Fast drei Wochen lag der Komponist im künstlichen Koma, nachdem ihn während eines Aufenthalts in Spanien eine schwere Lungenentzündung getroffen hatte. Nun meldet sich der 80-Jährige erstmals selbst zu Wort – und macht deutlich, wie knapp er dem Tod entkommen ist.

Nach seiner Verlegung von der Intensivstation schilderte Siegel, wie ernst die Lage tatsächlich war. Seiner Einschätzung nach hätte schon ein weiterer Tag in Spanien tödlich enden können. „Wenn ich noch einen Tag länger in Spanien geblieben wäre oder dort in irgendeine Klinik eingeliefert worden wäre, dann würde ich heute nicht mehr leben“, sagte er. Noch drastischer brachte er es auf den Punkt: „Einen Tag später und ich wäre tot gewesen.“

Trotz allem hat der Musiker seinen Humor nicht verloren. Er erklärte, dass es ihm den Umständen entsprechend gut gehe. An die schlimmsten Momente erinnert er sich allerdings nicht. Erst seine Ehefrau Laura erzählte ihm später, dass er wochenlang überhaupt nicht ansprechbar gewesen sei. Während dieser Zeit hatte seine Familie öffentlich mitgeteilt, dass er bereits wieder selbstständig atmen könne.

Die Folgen des langen Krankenhausaufenthalts spürt Siegel noch immer deutlich. Er könne derzeit nicht allein aufstehen und habe stark an Gewicht verloren. Mit nur noch 96 Kilogramm wiege er so wenig wie zuletzt mit 21 Jahren. Rückblickend vermutet er, dass auch die rund 40 Kilogramm, die er 2025 mithilfe einer Abnehmspritze verloren hatte, seinen Körper zusätzlich belastet haben könnten. Außerdem räumt er ein, sich in den vergangenen Jahren viel zu wenig bewegt zu haben.

Schwere gesundheitliche Rückschläge musste Ralph Siegel bereits mehrfach verkraften. Er besiegte mehrere Krebserkrankungen und wurde auch am Herzen operiert. Nun richtet der Komponist seinen Blick nach vorn und konzentriert sich ganz auf seine weitere Genesung.

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