Götz Schubert kennt man aus zahlreichen Film- und Krimiproduktionen. Während seine Rollen regelmäßig für Spannung sorgen, hält der Schauspieler sein eigenes Familienleben weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Dabei ist die Frau an seiner Seite selbst keine Unbekannte.
Simone Witte lernte Schubert bereits in den 1980er-Jahren während ihrer gemeinsamen Zeit an der Schauspielschule Ernst Busch in Berlin kennen. Auch sie stand damals vor der Kamera und übernahm kleinere Rollen, unter anderem in „Letzte Liebe“, „Der Liebesdienst“ und „Wie die Alten sungen…“.

1990 heiratete das Paar – ohne großes Spektakel. Den Heiratsantrag bezeichneten beide später selbst als wenig romantisch. Auch die Trauung fiel bewusst schlicht aus. Simone Witte trug Schwarz und erklärte rückblickend, dass das offizielle Papier an ihrer Beziehung ohnehin nichts verändert habe. Inzwischen sind die beiden seit rund 36 Jahren verheiratet.
Gemeinsam haben sie zwei erwachsene Kinder. Sohn Victor arbeitet als Schriftsteller, Tochter Charlotte hat sich wie ihre Eltern für die Schauspielerei entschieden. Als die Kinder noch klein waren, stellte Simone Witte ihre eigene Karriere zurück, weil sie möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen wollte. Heute arbeitet sie am Atze-Musiktheater in Potsdam.

Nach so vielen gemeinsamen Jahren haben Schubert und Witte eine klare Vorstellung davon, was eine lange Beziehung zusammenhält. Entscheidend sei, neugierig aufeinander zu bleiben und den Partner nicht als selbstverständlich anzusehen. Auch beim Streiten habe sich einiges verändert: Früher konnten beide tagelang beleidigt sein, heute versöhnen sie sich wesentlich schneller.

Ein weiteres Geheimnis ihrer Ehe sehen sie in Veränderungen. Neue Lebensumstände, selbst ein einfacher Umzug vom Haus in eine Wohnung, könnten dafür sorgen, den Partner wieder von einer anderen Seite kennenzulernen. Genau diese Entwicklung scheint bei Götz Schubert und Simone Witte seit mehr als drei Jahrzehnten zu funktionieren.
