Nach Krebsdiagnose kaum wiederzuerkennen: Johann Lafer spricht offen über seine Veränderungen

Johann Lafer geht inzwischen offen mit seiner Krebserkrankung um. Nachdem der TV-Koch vor einigen Monaten seine Diagnose Lymphdrüsenkrebs öffentlich gemacht hatte, spricht er nun auch darüber, wie sehr die Krankheit sein Leben – und sogar sein Aussehen – verändert hat.

Lange wollte Lafer die Diagnose für sich behalten. Doch schließlich entschied er sich, offen darüber zu sprechen, weil sein Umfeld immer häufiger mit Spekulationen konfrontiert wurde. Viele hätten bemerkt, dass sich sein Erscheinungsbild verändert hatte, und rätselten über die Gründe. „Es musste schnell gehen, weil meine Mitarbeiter und meine Familie ständig konfrontiert wurden: Was ist denn mit dem Lafer los? Midlife-Crisis, Abnehmspritze, neue Freundin? Man hat mir angesehen, dass etwas anders ist als früher“, erklärte er.

Besonders schwer fiel es ihm, seinen Kindern von der Erkrankung zu erzählen. Obwohl sie längst erwachsen sind, sei diese Nachricht alles andere als leicht gewesen. Gleichzeitig beschäftigte ihn die Sorge, wie sie auf die Diagnose reagieren würden. Die Krankheit habe ihn deshalb nicht nur körperlich, sondern auch emotional stark belastet.

 

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Auch während der Behandlung musste Johann Lafer einige Rückschläge verkraften. Zeitweise verlor er seinen Geschmackssinn – für einen Koch ein besonders einschneidender Moment. Mittlerweile hat sich sein Gesundheitszustand jedoch verbessert, und auch der Geschmack ist zurückgekehrt.

Deutlich sichtbar sind dagegen die Veränderungen seines Äußeren. Sein markanter Schnurrbart, der ihn über viele Jahre begleitet hatte, ist verschwunden. Zusammen mit einer Mütze sorgt das inzwischen dafür, dass ihn viele Menschen auf der Straße gar nicht mehr erkennen.

 

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Diese ungewohnte Anonymität erlebt der TV-Koch inzwischen sogar als Vorteil. Er könne Dinge tun, über die er früher deutlich länger nachgedacht hätte. Besonders in Erinnerung blieb ihm eine Begegnung mit einem Mann, der sagte: „Lustig, Sie hören sich ja an wie der Lafer!“

Trotz der schweren Monate richtet Johann Lafer seinen Blick nach vorn. Die Folgen der Krankheit haben sein Leben verändert, gleichzeitig nimmt er vieles heute bewusster wahr und spricht offen darüber, wie prägend diese Zeit für ihn gewesen ist.

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