Gerade einmal fünf Jahre alt war Emma Schweiger, als sie 2007 mit „Keinohrhasen“ einem Millionenpublikum auffiel. Heute liegen 19 Jahre zwischen dem kleinen Mädchen von damals und der jungen Frau, die inzwischen 23 Jahre alt ist – und sich nur noch selten öffentlich zeigt.
Ihre ersten Erfahrungen vor der Kamera hatte die jüngste Tochter von Til Schweiger sogar noch früher gesammelt. In „Barfuss“ gab sie ihr Filmdebüt, bevor sie zwei Jahre später als Cheyenne-Blue in „Keinohrhasen“ ihre erste größere Rolle übernahm. Danach ging es für den Kinderstar Schlag auf Schlag.

Emma spielte in „Zweiohrküken“, „Männerherzen“, beiden „Kokowääh“-Filmen und „Honig im Kopf“. Ihre Auftritte brachten ihr auch Auszeichnungen ein: Sie gewann den New Faces Award als beste Nachwuchsschauspielerin und konnte zudem die österreichische Romy mit nach Hause nehmen.
2016 und 2017 folgten die beiden „Conny & Co“-Filme. Anschließend verschwand Emma für einige Zeit weitgehend von der Leinwand. 2021 kehrte sie für „Die wahre Schönheit“ und „Die Rettung der uns bekannten Welt“ zurück. Zuletzt war sie 2023 in „Manta, Manta – Zwoter Teil“ sowie „Das Beste kommt noch“ zu sehen.
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Inzwischen scheint Emma ein deutlich ruhigeres Leben zu bevorzugen. Selbst auf Instagram, wo ihr fast 300.000 Menschen folgen, hält sie sich zurück. Neue persönliche Aufnahmen sind entsprechend selten. Ihren bislang letzten Beitrag veröffentlichte sie im Juni und zeigte darin auch aktuelle Bilder von sich.
Im August 2025 hatte Emma ihren Followern etwas mehr über sich erzählt. „Mein Name ist Emma Schweiger“, stellte sie sich in einem kurzen Clip vor. Damals war sie noch 22 Jahre alt und erklärte außerdem: „Ich bin aus Los Angeles.“ Rückblickend beschrieb sie sich schon als Kind als ausgesprochen kreativ und ausdrucksstark. Sie habe sich selbst stylen und dabei die unterschiedlichsten Farben und Muster miteinander kombinieren wollen. Obwohl sie tagsüber gerne produktiv sei, bezeichnete sie sich zudem als Nachtmenschen.
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Heute scheint ihre kreative Seite stärker in eine andere Richtung zu gehen. Das Malen spielt offenbar eine wichtige Rolle für sie, wobei ihre älteren Schwestern großen Einfluss hatten. „Meine älteren Schwestern haben mich definitiv dazu inspiriert, mit dem Malen anzufangen“, erzählte Emma. Von ihnen habe sie gelernt, sich auszudrücken und Dinge, die ihr nicht gefallen, nicht einfach wegzuwerfen, sondern daraus etwas Neues zu machen.

Wer noch das kleine Mädchen aus „Keinohrhasen“ im Kopf hat, dürfte Emma heute kaum wiedererkennen. Sie ist das jüngste der vier Kinder von Til und Dana Schweiger. Zu ihren Geschwistern gehören Luna, Lili und Valentin. Til und Dana Schweiger waren von 1995 bis 2005 verheiratet.
